Bericht vom Brandberg

notiert von Raini am Freitag, 2. Juni 2006 in der Rubrik Namibia

Vor 2 Wochen war ich mit meiner Familie am Brandberg weil es da zur Zeit so schoen ist, jetzt sollt Ihr auch ein paar Bilder sehen, hier sind sie.
Noemi.JPG
Dies ist meine Tochter Noemi, Sie hatte noch eine Freundin mit und die Beiden sind nur von einem Pool zum nächsten gehüpft, wir sind nur ganz langsam vorwärts gekommen weil es Ihnen so viel Spass gemacht hat.
Bad der Weißen Dame.JPG
Hier sind die beiden im “Bad der Weissen Dame”, ein tiefes Loch mit glas klaren Wasser. Im Hintergrund sieht man auch den Stein Wasserfall ueber den das Wasser hinunter gestuerzt ist.
Es gab einige Wasserfaelle unter denen man richtig schoen duschen konnte.
Alles im Nebel.JPG
Am Himmel sieht man auch das es bewoelkt war, es ist die erste kalte Front durch gezogen, aber die Temperaturen waren noch Himmlisch, oder gerade deshalb war es in der sonst so heissen Tsisab Schlucht ueberhaupt auszuhalten.
Aber auch um den Brandberg drum herrum war es zu schoen, alles bluehte und es war eine Wonne zu leben. Hier ein seltenes Bild mit einem Blumenstraus aus der Natur.
WildeBlumen.JPG
Dies sieht man nicht alle Jahre, das kann ich Euch wohl sagen. Es wird sicherlich noch eine ganze Weile so schoen sein, hat einer Lust auf den Brandberg ? Bitte Melden,
Grüße
Raini

Bei den Himba im Kaokoland

notiert von Raini am Sonntag, 30. April 2006 in der Rubrik Namibia

Nach Ostern bin ich mit Frau und Kind und noch 2 Freundinnen meiner Frau und einer Freundin von Tochter Noemi zu den Epupa-Fällen am Kunene gefahren. Schon auf dem Weg zu den Faellen hatten wir eine nette Begegnung. Ich hab erst mal eine Tanzeinlage gegeben.

01HimbaTanz

Das ist der Himba Himba (oder Himba-Cha-Cha-Cha).
Danach gaben die jungen Frauen auch noch einen eigenen Tanz zum Besten.

02HimbaTanz

Nach einer Nacht im Wilden mit Regen am Morgen sind wir dann weiter gefahren und haben etwas später noch einen Stop bei zwei netten jungen Himba-Mädchen eingelegt.

03Junge Himba

Die eine konnte ich dann animieren Ihre Zaehne zu zeigen oder besser, die die sie nicht mehr hat. Denn es ist bei allen Himba Sitte, dass sie in jungen Jahren ihre unteren Schneidezähne bei einer wichtigen Zeremonie raus klopfen. Darauf sind sie auch sehr stolz und ich habe noch keinen Himba getroffen, der es bereut, dass ihm nun die Schneidezähne fehlen. Fleisch wird nun mit den Backenzähnen abgebissen, das machen Löwen auch so.

04Himba Zaehne

In Epupa Falls angelangt, haben sich unsere zwei Mädels die Haare zu vielen kleine Zöpfen flechten lassen, die jungen schwarzen Frauen haben sich damit etwas Geld verdient, was wohl auch wichtig ist, denn beide sind schwanger (siehe Foto), obwohl sie noch so jung sind. Es ist ein sehr fruchtbares Land, denn jede schwarze Frau hat entweder ein Kind an der Hand oder im Bauch oder beides. Unsere beiden, Noemi und Anna Schindler, haben schön still gehalten, während die vielen kleinen Zöpfe geflochten wurden.
05HimbaFrisoer

Wie solche Frisuren bei den Schwarzen aussehen können, ist in dem nächsten Bild zu sehen, es gibt so viele Möglichkeiten und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
06Amos Frau

Und hier noch mal ein Bild von einer der jungen Friseurin, die auch viel Zöpfe trägt.

07Himba Frisoese

Am nächsten Tag hatten wir dann den ganzen Campingplatz für uns ganz allein. Was für ein Luxus - und das, obwohl in Namibia Osterferien waren. Aber so kann es einem gehen, wenn man sich mal wagt, außer der Saison loszuziehen. Wenn auch alle anderen unterwegs sind, ist es eben nur halb so schön.
Auf dem Rückweg sind wir noch diesem jungen Mädchen begegnet, leider mit dem typischen afrikanischen Gruss: “Give me!”
08Give Me

Alles in allem war es ein super Kurzurlaub im tiefen Afrika.

Aus der Kalahari

notiert von Raini am Sonntag, 9. April 2006 in der Rubrik Namibia

Nun bin ich schon ein paar Tage aus der Kalahari zurück und finde etwas Ruhe damit ich einen kurzen Bericht und ein paar Fotos ins Netz schicken kann.
Es war ein voller Erfolg, wir hatten nur gutes Wetter und es war einfach Herrlich. Ein Highlight war es frei unter dem Sternenhimmel zu schlafen. Dies ist nicht allen Gästen gewährt, viel haben Angst und für die , die es wagen ist es ein unvergessliches Erlebniss. Man liegt sicher im Feldbett in der Schlafrolle und schaut in den Unendlichen Himmel empor. Wie klein und unwichtig kommt man sich da doch vor. Die Sternbilder die ich vorher erklaert habe prangen am Himmel. Ab und zu zischt eine Sternschnuppe ueber den Himmel, dann heisst es ganz schnell was wuenschen.
Auf jedenfall war das Ziel der Tour der Kgalagadi Transfrontier Park in Sued Afrika. Dort haben wir wirklich Glueck gehabt und Loewen sehr gut gesehen
04Alles Meins.JPG
und dann noch mehr Glueck um gleich 2 Leoparden bei einem Spazierganz zu beobachten, die wollten nicht jagen, hatten wohl was anderes vor. Denn Leoparden sind ganz grosse Einzelgaenger, die tuhen sich nur mal kurz in der Paarungszeit zusammen.
02Leoparden.JPG
Glueck muss man halt haben.
In den Trockneren Monaten kann man sicherlich noch mehr Wild sehen, aber es kommt ja nicht nur auf die Menge an, sondern auch auf das Erlebniss drum rum. Wir haben auch wieder in 2 der Wildniss Camps uebernachtet, den Bitterpan camp oben bei Unions End. War super , die Landschaft gefaellt mir da am Besten und es kommen nur ganz wenig Touristen dort hin weil es sehr abgelegen ist. Dort haben wir auch die Leoparden gesichtet. Dann noch eine Nacht im Kalahari tented Camp das ich schon kannte. Wieder mal einfach klasse.
Die Nacht in Twee Revieren war die schlechteste mit Heiss und Moskitoes.
Aber da werden halt noch nachtrunfahrten angeboten was auch seinen Reiz hat.
Dann zurueck nach Namibia und endlich mal wieder Felsen und Berge, das hat auch seinen Reiz.
03In der Sonne.JPG
und dann zu Guterletzt noch ein Besuch am Fisch River Canyon
01Loewen.JPG
Das waren 2 sehr erfolgreiche Wochen

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