Der Nordwesten
Epupa Falls
- Epupa Camp,
sehr schönes Zeltcamp 1 km flussaufwärts der Fälle. Exklusiv und alles inklusive, Sundowner auf einem Hügel mit Blick auf die Fälle, Hauswein zum Abendessen, Besuch bei Himbas am nächsten Morgen.
- Omarunga Camp:
ein Zeltlager der Mittelklasse kurz vor den Fällen. 2 Campingplätze sind gleich in der Nähe, daher ist es hier nicht so ruhig und exklusiv, dafür aber nur ein Katzensprung zu den Fällen und Stromschnellen, die zum Baden einladen und das Afrikanische Leben findet gleich um die Ecke statt.
- Campingplatz:
am nächsten zu den Fällen ist der Campingplatz, das Donnern des Wassers übertönt alles. Am Abend kommt oft eine Seebrise das Tal hoch und man bekommt dann schon manchmal eine Dusche von der Gischt ab. Ein sehr schöner Campingplatz unter Hunderten von Palmen und hier sollte man mindestens zwei Nächte verbringen. Um den Campingplatz herum sind genug Himbas in ihrer traditionellen Tracht, man braucht sich nur die Zeit nehmen und zu zuschauen.
- Kunene River Lodge:
eine einfache Lodge zwischen den Epupa- und Ruacana-Fällen. Es werden auch Raftingtrips angeboten. Die Lodge ist ideal gelegen wenn man durch das traditionelle Ovamboland in den Etoscha Park fahren möchte. Für alle, die Interesse an unseren verschiedenen ethnischen Gruppen haben, denn hier sieht man Himba und später die Ovambo. Das Vamboland ist unser dicht besiedeltes Gebiet, 50 % unserer Bevölkerung stammt aus dieser Gegend.
Opuwo
- Ohakane Lodge,
eine Lodge in der Mitte der Stadt, nicht besonders schön aber zweckmäßig. Die Zimmer haben Air-Conditioning, und die braucht man auch, weil man die Fenster lieber nicht öffnet wegen des Lärms in der Nacht aus den Bars, der einen vom Schaf abhalten kann. Diese Übernachtung wird nur eingelegt wegen der Entfernungen, die man nicht an einem Tag bewältigen kann. Opuwo ist nicht so prickelnd. Hier prallen alte Traditionen (Himbatracht) und moderne Technik aufeinander. Es gibt Häuser, aber auch Lehmhütten, Läden unter einem Baum und einen Supermarkt.
- Mopani Camp,
ist ein Zelt Camp (Satellit der Ohakane Lodge) etwa 10 km außerhalb von Opuwo, gerade noch im Handynetz-Bereich. Das Camp ist schön gelegen an einem Trockenfluss in einem Maponiwald. Mopani sind die einzigen Laubbäume ohne Dornen! Die Zelte sind ganz schön geräumig, haben aber kein Bad ensuite, die sind außerhalb und muss man sich mit anderen Touristen teilen. Sie sollen noch an die Zelte gebaut werden, aber wann? Nachts ist es sehr schön luftig in den Zelten, aber tagsüber kaum auszuhalten, man sollte also nicht zu früh am Nachmittag ankommen. Dieser Camp ist entstanden wegen des Lärmes in der Stadt. Das ist geglückt und man kann außerdem auch noch die frische Luft und Natur unter dem hohen Sternenhimmel genießen.
- Opuwo Country Lodge,
ist zur Zeit noch im Bau, auf einem Hügel am Rand der Stadt, wird sicherlich sehr schön. Soll Anfang 2005 fertig sein.
Damaraland
- Palmwag Lodge,
im Damaraland gelegen, sehr schöne Landschaft mit Palmen und Wüstenvegetation. Am Abend lohnt sich ein Spaziergang auf den Haushügel, wo man die Vegetation besichtigen kann und das Abendlicht auf den roten Lavasteinen besonders schön ist. Hier gibt es auch viel Tiere, wie Elefanten, Giraffen, Springböcke, Oryx, Bergzebra und Strauße zu sehen. Morgens mache ich meistens eine kurze Pirschfahrt beim Sonnenaufgang, hier sieht man viele Tiere gleich am Wegesrand. Danach Frühstück. Die Lodge bietet auch ganztags Pirschfahrten im Geländewagen an, auf denen man recht gute Chancen hat die Nashörner der Wüste zu sehen. Hier ist neben der Lodge ein Campingplatz, Pool, Poolbar und Café.
- Rhino Camp,
ein Satellit von der Palmwag Lodge. Noch mal eine Stunde per Allradwagen zum Camp. Ein Luxus Zelt Camp mit nur 6 Zelten noch tiefer in der Wüste. Sehr exklusiv und teuer, aber man erlebt die Wüste pur, hautnah.
- Etendeka Mt Camp,
östlich von Palmwag. Sehr ähnlich wie der Rhino Camp, hat aber nichts mit Palmwag Lodge zu tun. Sehr rustikal mit Charme.
Twyfelfontein
Generell:
Hier gibt es Felsgravuren bis zum Abwinken. Ich nenne es das “Open air Louvre” von Afrika. Ein Rundgang dauert bei und mit mir etwa 2 Stunden, weil ich viel zu erzählen habe und mir Zeit lasse, was den einheimischen Führern nicht sehr gefällt, die wollen schnell durch und mit der nächsten Gruppe los. Es kann sehr heiß werden, und daher ist es wichtig, dass man in der Nähe übernachtet, damit man am nächsten Morgen sehr früh loswandern kann, so lange es noch frisch ist und bevor die Sonne alles aufheizt.
Die ganze Umgebung ist geologisch sehr interessant, es gibt Sandstein, Granit, Basaltsäulen (die sog. “Orgelpfeifen”), Schiefer und Dolomit, alles dicht beieinander.
In der Nähe gibt es den Zusammenfluss des Huab und Aba Huab Fluss. Hier ist es schön wild und es gibt viel Wild, auch Elefanten. Diese Gegend ist zum Glück noch nicht so bekannt und überlaufen. Ich liebe diese Gegend besonders und campe hier sehr gern. Die Landschaft bietet viel Abwechslung. Wenn ich nicht unbedingt zu den Himbas muss, ist dies auf jeden Fall eine Alternative zum Hoanib Fluss am Rand des Kaokoland.
- Aba Huab Camping Site,
wird von Einheimischen betrieben, liegt direkt am Aba Huab Flussbett. Ich habe es schon erlebt, dass Elefanten ganz nah am Camp sind. Es gibt fließendes Wasser und Duschen und WC. Der Platz ist oft sehr belebt, weil es die einzige offizielle Campingstelle in der näheren Umgebung ist. Das bedeutet, dass es etwas unruhig und laut sein kann. Ich kenne aber noch ein paar nette Stellen in der Wildnis ohne Infrastruktur und ohne alles, das habe ich ja alles dabei.
- Twyfelfontein Country Lodge,
große Lodge mit fast 100 Betten, aus Stein und Grasdach. Direkt an das Sandstein Gebirge gebaut. Hat 24 Std Strom und somit können die Ventilatoren laufen und macht die Hitze der Wüste erträglich. Pool ist vorhanden. Abends und morgens großzügiges Buffet. Vom Restaurant und Bar hat man einen schönen Blick in die Weite des Damaraland.
- Mowani Mt Camp,
ein sehr stilvolles ensuite Zeltcamp inmitten von Granitkuppen gebaut. Aufenthaltsraum und Essbereich hat sehr eigene runde Grassdächer die eigens für diese Lodge entworfen wurden, damit sie sich den runden Granit Felsen und der Landschaft anpassen. Die Zelte sind groß und stilvoll eingerichtet (Bad im Zelt integriert!) und auf hohen Holzplattformen montiert. Hier kann man die frische Wüstenluft wirklich genießen, da man die Zelte mit gutem Gewissen auflassen kann. Da am Nachmittag ein frischer Wind vom Atlantik weht, sind die Temperaturen am späten Nachmittag sehr angenehm und man muss sich sogar im Sommer zum Schlafen zudecken. Wunderbare Sonnenuntergänge vom Sundowner Felsen und am Morgen kann man den Sonnenaufgang vom Bett aus genießen, es wird Kaffee /Tee ins Zelt gebracht, alter englischer Brauch. Es gibt auch ein Luxus Zimmer für diejenigen, die nicht gut zu Fuß unterwegs sind oder nicht im Zelt schlafen mögen. Eine super Luxuseinheit mit eigenem Pool und Butler ist auch vorhanden, die ist leider auch sündhaft teuer, dafür ganz exklusiv und sehr schön. Eignet sich als “Honeymoon suite”. Es gibt Zelte, die nach Westen zum Sonnenuntergang ausgerichtet sind, die bekommen am Nachmittag auch schon viel eher den kühlenden Wind der Küste und machen den Nachmittag erträglich, diese “View Tents” kosten auch etwas mehr. Wichtig für den Sommer und wenn man zwei Nächte übernachtet. Sonst sollte man den Nachmittag am Felsenpool verbringen.