Etoscha 100 Jahre

notiert von Raini am Dienstag, 18. Dezember 2007 in der Rubrik Namibia

Der Etoscha-Nationalpark ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Naturschutz wurde also schon sehr früh in unserem Land groß geschrieben.

Etoscha 100 Jahre

Es gab sehr viel Kritik über die vom NWR geführten Resorts wie Okaukuejo, Halali und Namutoni, die wurden einfach nicht gewartet und somit war an allen Ecken und Kanten etwas auszusetzen. Es war zwar alles schön geputzt, aber das reicht halt nicht, es muß auch repariert werden. Nun wurden in diesem Jahr alle Rastlager total überarbeitet und es ist alles schön neu, aber neu macht nicht gleich besser. Jetzt gibt es zu viel Designer-Schnick-Schnack und das ist meist unpraktisch. Deshalb benutzen die meisten Reiseveranstalter nun die Unterkünfte vor den Toren des Parks. Ich will mal ein Beispiel geben, in Namutoni gab es die alten Bus-Quartiere, die haben nun eine wirklich große Badewanne (aus Italien?), 3 Duschen und 2 Waschbecken, dabei gibt es so wenig Wasser, dass die Bettwäsche in die nächste Ortschaft Tsumeb gebracht werden muß. Die Toilette ist so positioniert, dass man sie aus jedem Winkel der Unterkunft sehen kann, auf dem WC keine Privatsphäre. An beiden Seiten der Unterkunft sind große Schiebetüren, aber ohne eine Tür mit Mücken oder Insektenschutz. Da möchte ich mal den Touristen sehen, der den Mut hat, diese Türen offen zu lassen, um schöne frische Luft zu bekommen, somit muß man den Airconditioner die ganze Nacht laufen lassen damit es erträglich wird. Nun hört man das Gebrumme der Luftanlage anstatt die Löwen oder anderen Tiere der Wildnis zu hören. Obendrein hat das ganze südliche Afrika ein Energiedefizit, das wäre alles nicht nötig, wenn man sich beim Bauen mal etwas mehr Gedanken gemacht hätte.

Am Waterberg ist keine Sicherung vor den Fenstern und wenn man nun Nachts die Fenster offen läßt, wegen der frischen Luft und Temperatur, dann sitzen um 6.00 Uhr schon die Affen im Haus. Ganz egal was man macht, es ist kein schöner Aufenthalt. Ohne Fenster auf ist es unerträglich heiß in der Bude, mit Fenster auf dann die Affenbande.

So könnte ich nun von einem Rastlager zum nächsten weiter machen…
Aber die Lage dieser Rastlager und das Wildlife ist nun mal einmalig.

Grenzposten eröffnet

notiert von Raini am Dienstag, 18. Dezember 2007 in der Rubrik Namibia

Der Mata Mata-Grenzposten zwischen Namibia und dem Kalahari Gemsbock Park wurde nun endlich eröffnet. Nun kann ich meine Namib Enviro Tours in die Kalahari viel besser gestalten. In der Gegend gibt es keine Luxus-Unterkünfte, aber der Park hat seinen ganz eigenen Charme und für Wildnis- und Camping-Liebhaber gibt es noch den Botswana-Teil, der nur per Allrad Wagen zu bewältigen ist. Etwas ganz Spezielles.

Zur gleichen Zeit wurde auch der Sendelingsdrift-Grenzposten zwischen Namibia und dem Richtersveld in Südafrika geöffnet, dies wird den Tourismus in dieser Gegend beflügeln. Hier geht es per Fähre über den Oranje-Grenzfluss. Somit kann man vom Fisch River Canyon viel schneller in diese tolle Landschaft gelangen. Im Richtersveld-Park gibt es auch keine Luxus-Unterkünfte, ist auch eher was für Campingfreunde. Dies wird besonders interessant für meine Touren von Etoscha nach Kapstadt.

Neues Auto

notiert von Raini am Dienstag, 18. Dezember 2007 in der Rubrik Namibia

Darwin

In diesem Jahr habe ich mir einen neuen VW Bus zugelegt. Diesel Motor mit ganz viel Kraft und somit kann ich meine Gäste flott von A nach B bringen, das ist ein guter Service, denn man ist einfach weniger Stunden im Auto und auf der Straße. Das macht sehr viel aus bei den langen Strecken die wir hier täglich in Namibia zurücklegen. Da kommen in einem Urlaub schnell 4000 km zusammen. Ich bin schon für andere Firmen unterwegs gewesen wo wir man gerade mit 80 km/ h in einem alten Militär Wagen schaffen. Das bedeutet einfach gerechnet 50 % mehr Fahrzeit, etwa 2 bis 3 Stunden die man woanders genießen kann.
Könnt Ihr raten welcher mein neuer Wagen ist?

Darwin 2

Hat er nicht das schönste Blau? Platz ist auch genug, es ist die lange Version und da passen 6 bis 7 Gäste mit Gepäck rein. Dieser Wagen kommt nicht einfach von der Stange, hat Differenzial Sperren, 4 Motion ( Allradantrieb), ist höher gelegt und hat noch größere Reifen drauf. Also Optimal für meine Zwecke hoch gerüstet. Die Feuertaufe hat er auch schon bestanden, war im Juni mit dem Wagen im Khaudom Park, der ist berühmt berüchtigt für seinen tiefen feinen Sand mit ganz tiefen Fahrspur. Da lief der Wagen wie ein Traum und ließ den Toyota weit hinter sich.

Darwin 3

Jetzt noch ein Bild vom Khaudom, hier kommen und die Elefanten beim Picnic etwas zu nah.

Darwin 4

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